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Berichte - Trennung von der Nikotinsucht

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Helfen Sie anderen und berichten Sie, wie Sie es geschaftt haben. Besonders würden wir uns über Ihre positiven Erlebnisse und Erfahrungen freuen. Was hat sich in Ihrem Leben positiv verändert, nachdem Sie Ihre letzte Zigarette geraucht haben?

Zunächst hatte ich an ein Forum gedacht. Aber um dem Anspruch gerecht zu werden, qualitatv hochwertige Beiträge zur Verfügung zu stellen, habe ich auf diese Form verzichtet.
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Falls Sie noch rauchen - hier finden Sie Hilfe

Das Nichtraucherbuch
Vom Wunsch zur Tat
Sie gehören zu den Rauchern, die den Wunsch haben, demnächst aufzuhören? Dann sollten Sie dieses Buch kaufen oder sich schenken lassen. Denn, falls Sie sich eines Tages diesen Wunsch erfüllen wollen, sollte dieses Buch griffbereit sein.
Beginnen Sie dann einfach damit, das Buch zu lesen. Rauchen Sie dabei zunächst ruhig weiter, denn während Sie lesen, werden Sie irgendwann nicht nur den Wunsch,
sondern auch den Willen haben, mit dem Rauchen aufzuhören.
Sie wollen jetzt aufhören und wissen nicht wie?
Selbstverständlich können auch Sie dieses Buch nutzen. Darin werden sie erfahren, dass es möglich ist mit dem Rauchen aufzuhören. Ich war selbst Jahrzehnte lang Raucher mit der Erfahrung zahlreicher vergeblicher Versuche. Sie werden an meinem Beispiel erkennen,
dass es tatsächlich gelingt, sich von dieser Sucht zu befreien.
Im Buch finden Sie zahlreiche Tipps, die Ihnen helfen werden, für immer Nichtraucher zu bleiben.

Was uns aber hindert sind tausen Ausreden.
Hier ein kleines E-Book zu diesem Thema >>> ausreden.pdf [128 KB]

Trennung von Gewohnheiten

"Nichtraucher in drei Schritten"

Von der Macht der Gewohnheit oder der wahre Feind


Neben der Abhängigkeit gilt es ein weiteres viel mächtigeres Hindernis zu überwinden. Es ist die Macht der Gewohnheit.
Die Redewendung von der „Macht der Gewohnheit“ bezieht sich auf die Tatsache, dass auf der Grundlage ausgeprägter Gewohnheiten ein entsprechendes Handeln immer schneller zustande kommt als ein bewusstes Tun.
Das gewohnheitsmäßige Handeln hat evolutionäre Wurzeln. Besonders hilfreich, um zu überleben, ist dieses reflexartige Reagieren in bedrohlichen Situationen.An einem Beispiel möchte ich diese Aussage verdeutlichen. Wenn ein Gegenstand schnell direkt auf Sie zukommt, werden Sie nicht lange überlegen, wie, warum oder ob Sie ausweichen sollten, Sie werden es reflexartig tun. Diese Gewohnheit hat sich nicht dadurch ausgebildet, dass Sie bereits zahlreiche ähnlich gefährliche Situationen gemeistert haben, sondern spielerisch. Es geschahin Ihrer Kindheit beim Ballspielen, Abklatsch- oder anderen Spielen, die ein geschicktes Ausweichen erfordern, um weiter im Spiel (am Leben) bleiben zu können.
Ein bewusstes Abweichen von solchen Gewohnheiten ist mit inneren Spannungen verbunden. Auch hier wieder ein Beispiel, das Sie möglicherweise selbst schon erlebt haben oder einmal austesten können. Sie stehen hinter einer Fensterscheibe und jemand schüttet aus einem Eimer einen Schwall Wasser dagegen. Reflexartig werden Sie ausweichen, obwohl ja kein Grund dafür besteht, denn die Fensterscheibe hält das Wasser ab. Wenn Sie dagegen bewusst diesen Reflex unterdrücken, werden Sie diese innere Spannung zu spüren bekommen.

„Die Fesseln der Gewohnheit sind meist so fein, dass man sie gar nicht spürt. Doch wenn man sie dann spürt, sind sie schon so stark, dass sie sich nicht mehr zerreißen lassen.“ Samuel Johnson

Was haben derartige Gewohnheiten, die das Leben leichter und sicherer machen, mit Ihrer Gewohnheit zu rauchen gemeinsam?
Der Ursprung des gewohnheitsmäßigen Handelns liegt in Ihrem Unterbewusstsein verborgen. Nun kann Ihr Unterbewusstsein aber nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden, also eine Gewohnheit nicht nach ihrem Sinn bewerten. Gewohnheiten sind für Ihr Unterbewusstsein immer gut, denn sie erhöhen die Chance zu überleben. Dieses Verhalten Ihres Unterbewusstseins ist beim Rauchen zwar widersinnig, da dieses ja langfristig Ihr Leben zerstört, aber für das Unterbewusstsein dennoch schlüssig. Gott sei Dank ist Ihr Unterbewusstsein aber lernfähig.
Diese gerade bei dem Versuch mit dem Wasserschwall beschriebene innere Spannung werden Sie bei vielen Gelegenheiten zu spüren bekommen, sobald Sie Ihre letzte Zigarette geraucht haben. Es gilt, zahlreiche Gewohnheiten abzulegen. So werden Sie zum Kaffee, beim Autofahren oder wenn Sie sich an Ihren Schreibtisch setzen, nicht mehr rauchen.
Glücklicherweise lernt aber Ihr Unterbewusstsein, dieses neue Verhalten als Gewohnheit zu akzeptieren. Um beim Beispiel mit dem Wasserguss zu bleiben. Nach zwei, drei Versuchen werden Sie wie selbstverständlich ohne flaues Gefühl stehen bleiben können. Also keine Angst vor der Macht Ihrer Gewohnheiten. Sie werden im zweiten Kapitel Hilfen erhalten, wie Sie diese Macht zu Ihrem Nutzen einsetzen können.
Um Ihnen schon einmal die Angst vor diesem auftretenden Unbehagen zu nehmen, führen Sie bitte unbedingt nachfolgende Aufgabe aus.

Die Aufgabe:
Wie alle Raucher rauchen auch Sie zu bestimmten Gelegenheiten reflexartig und ohne wirkliches Bedürfnis wie Nikotinmangel. Suchen Sie sich eine Ihrer Gewohnheiten aus. Ich empfehle Ihnen zunächst eine Gewohnheit zu wählen, die nur 1-2-mal am Tag vorkommt. Ab sofort – nicht morgen oder übermorgen – nehmen Sie sich vor, bei dieser Gelegenheit nicht mehr zu rauchen.
Anfangs werden Sie feststellen, dass Sie trotzdem das eine oder andere Mal zu diesem Anlass rauchen werden. Machen Sie dann die Zigarette sofort aus.

Das Ergebnis dieser Aufgabe:Nach 15-20-mal des Nichtrauchens werden Sie diese neue Gewohnheit übernommen haben. Sie werden bei dieser von Ihnen ausgewählten Gelegenheit ganz automatisch nicht mehr rauchen. Dann sollten Sie sich eine weitere Gewohnheit vornehmen. Je mehr derartige Verknüpfungen Sie bis zum Tag X durch die neue Gewohnheit, nicht zu rauchen, ersetzt haben, desto leichter werden Sie es die ersten Tage nach Ihrer letzten Zigarette haben. Denn diese Erfahrung wird Ihnen helfen, die noch übrig gebliebenen Gewohnheiten leichter abzulegen.

Noch ein Hinweis:
Wie Sie ja wissen, verursacht Nikotin eine Abhängigkeit. Dies führt dazu, dass der sinkende Nikotinspiegel durch erneutes Rauchen aufgefüllt sein will. Die Halbwertszeit von Nikotin beträgt ca. ½-2 Stunden. Man kann deshalb davon ausgehen, dass nach ca. 1 Stunde bei einem Raucher der Nikotinspiegel soweit abgesunken ist, dass nach dieser Zeit das Bedürfnis, diesen wieder aufzufüllen, eintritt. Wenn also der absinkende Nikotinspiegel die einzige Ursache dafür wäre, dass Sie rauchen, würde es genügen, alle 60 Minuten eine Zigarette zu rauchen. Das heißt, jede Zigarette die Sie innerhalb dieser 60 Minuten rauchen, rauchen Sie lediglich aus Gewohnheit.

Führen Sie doch einfach einmal diesen Versuch durch. Berichten Sie über Ihre Erlebnisse und Gefühle, die Sie dabei hatten.

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Wir freuen uns auf Ihren Bericht!

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